Industrie & Technik
Werkzeugmechaniker/in
Du fertigst Werkzeuge und Formen, mit denen andere Produkte hergestellt werden.
Dauer
3,5 Jahre
Vergütung
ca. 1.000-1.250 EUR im 1. Jahr
Typische Orte
Werkzeugbau, Produktionshalle, Prüfraum
Worum es geht
Du baust Werkzeuge, Formen und Vorrichtungen, mit denen später Millionen von Bauteilen aus Metall oder Kunststoff produziert werden. Du fräsest, schleifst und feilst Bauteile auf hundertstel Millimeter genau und setzt sie zu funktionierenden Werkzeugen zusammen. Wenn ein Werkzeug in der Produktion nicht richtig funktioniert, gehst du auf Fehlersuche und passt es an. Der Beruf verlangt viel Präzision, dafür entstehen echte Meisterstücke der Feinmechanik.
Und was macht die KI daraus?
Simulationssoftware plant Werkzeuge heute vorab am Computer, was manche Handarbeit reduziert. Die feinmechanische Fertigung und Anpassung der Werkzeuge bleibt aber weiterhin Aufgabe erfahrener Fachkräfte.
Das solltest du mitbringen
- Guter Hauptschul- oder Realschulabschluss
- Feinmotorik
- Geduld
- Technisches Verständnis
Danach weiterkommen
- Industriemeister Metall
- Techniker Werkzeugbau
- CAD-Konstrukteur
- Qualitätsfachkraft
Studium als zweiter Schritt
Eine Ausbildung schließt kein Studium aus - sie macht es meist besser. Mit Berufserfahrung weißt du, wofür du lernst. Diese Richtungen bauen auf diesem Beruf auf:
- Maschinenbau
- Werkstofftechnik
- Produktionstechnik
Ähnliche Berufe
Industrie & Technik
Anlagenmechaniker/in für Industrienähe (Rohrsystemtechnik)
Du baust und wartest Rohrleitungssysteme für Industrieanlagen.
Industrie & Technik
Chemielaborant/in
Du führst im Labor chemische Versuche und Analysen durch.
Industrie & Technik
Chemikant/in
Du steuerst chemische Produktionsanlagen, in denen Rohstoffe zu neuen Stoffen werden.