IT & Medien
Film- und Videoeditor/-in
Du schneidest Filmmaterial und setzt aus einzelnen Szenen eine fertige Geschichte zusammen.
Dauer
3 Jahre
Vergütung
750 bis 1.050 Euro im 1. Jahr, später oft 2.300 bis 3.400 Euro
Typische Orte
Schnittstudio, Berufsschule
Worum es geht
Du sichtest Rohmaterial, wählst die besten Szenen aus und montierst sie zu einem stimmigen Film oder Video. Dabei arbeitest du eng mit Regie und Ton zusammen und sorgst für Tempo, Spannung und die richtige Bildsprache. Du beherrschst professionelle Schnittsoftware und lernst, Geschichten visuell zu erzählen. Geduld und ein gutes Gefühl für Dramaturgie sind wichtig.
Und was macht die KI daraus?
KI-Tools übernehmen zunehmend einfache Schnittaufgaben wie automatische Zusammenschnitte oder Untertitel, was Basisarbeit reduziert. Für anspruchsvolle Erzählungen, emotionale Timing-Entscheidungen und künstlerische Gesamtkonzepte bleibt der Mensch entscheidend - wer sich darauf spezialisiert, ist gut aufgestellt.
Tipp: Klick auf die Einstufung - dort steht, was sie genau bedeutet, und du bekommst Alternativen mit besserer Aussicht vorgeschlagen.
Stark gefragt
Diese Berufe bleiben auch durch KI gefragt, weil sie menschliches Urteilsvermögen, Handwerk, direkte Betreuung oder komplexe Entscheidungen vor Ort brauchen.
Wandelt sich
KI verändert diesen Bereich stark. Wer sich weiterentwickelt, hat gute Chancen - wer stehen bleibt, verliert gegen Automatisierung.
Unter Druck
Einfache Routineaufgaben werden zunehmend von KI oder Software übernommen. Ein Einstieg ist möglich, langfristig braucht es eine klare Weiterentwicklungsstrategie.
Das solltest du mitbringen
- Mittlerer Schulabschluss
- Kreativität
- Geduld
Danach weiterkommen
- Cutter/-in
- Colorist/-in
Studium als zweiter Schritt
Eine Ausbildung schließt kein Studium aus - sie macht es meist besser. Mit Berufserfahrung weißt du, wofür du lernst. Diese Richtungen bauen auf diesem Beruf auf:
- Film- und Fernsehproduktion
- Medientechnik